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Es werden Posts vom September, 2012 angezeigt.

Auch vor Aarfit-Abstimmung wurde einseitig informiert

Im Zusammenhang mit der kürzlichen Berichterstattung im Bieler Tagblatt und in der Berner Zeitung, wonach vor der Abstimmung zur Zonenplanänderung Alte Ziegelei die Aarbergerinnen und Aarberger durch die Investoren mit Manipulationsmethoden beeinflusst wurden, kam auch zu Tage, dass bereits vor zwei Jahren im unmittelbaren Vorfeld zur Aarfit-Mehrzweckhallen-Abstimmung durch den Aarberger Gemeinderat im offiziellen Informationsblatt lediglich einseitig informiert wurde. In der damaligen November-Ausgabe des offiziellen Informationsbulletins der Gemeinde Aarberg namens "Aarberg aktuell", welche kurz vor der Urnenabstimmung in alle Haushalte verteilt wurde, kamen auf einer Doppelseite ausschliesslich befürwortende Stimmen zu Wort. Dies obwohl zum damaligen Zeitpunkt bekannt war, dass sich in der Oeffentlichkeit auch Gegener des Projekts kund taten. So hatte beispielsweise eine Gruppe um den ehemaligen Aarberger Gemeinderat Hans Pfäffli ein Flugblatt verteilen lassen, worin ü…

"Chillen" weiterhin erlaubt

Die Oberstufenschüler, welche jeweils freitags hier den Jugendraum besuchen, haben die Regeln im vergangenen Jahr eingehalten (Bild: Markus Nobs).In Aarberg gibt es definitiv keine Opposition mehr gegen den Jugendraum. Noch vor einem Jahr sah die Situation ganz anders aus. Soeben ist die Einsprachefrist gegen die definitive Umnutzung eines Teils der Zivilschutzanlage in einen Jugendraum an der Nidaustrasse abgelaufen. „Es sind keine Einsprachen eingegangen“, bestätigt der stellvertretende Regierungsstatthalter Thomas Gross auf Anfrage. Vor einem Jahr sah die Situation indes anders aus. Mehrere Nachbarn bekämpften den Jugendraum aus Angst vor zusätzlichem Lärm. Michele Del Monte, einer der damaligen Einsprecher, befürchtete nebst dem Lärm auch, dass die Jugendlichen ihre Notdurft in den umliegenden Gärten verrichten würden. Auch dass zwei seiner Mieter damals kündigten und wegzogen, lastete er dem Umstand an, dass auf dem Verkehrsgartenareal bis in die Morgenstunden „gesoffen und …

So wurden die Aarberger manipuliert

In mindestens einem Fall wurden in Aarberg vor einer wichtigen Abstimmung offenbar Manipulationstechniken angewandt. Der Gemeinde war dies nicht bekannt. „Ja, es wimmelt im Text nur so von hypnotischen Worthülsen“, sagt Judith Barben beim Betrachten der letztjährigen Mai-Ausgabe von „Aarberg aktuell“, dem offiziellen Informationsblatt der Einwoh-nergemeinde Aarberg. Judith Barben ist Autorin des Buchs „Spin doctors im Bundeshaus“. In ihrem Werk erläutert Barben, welche einen Doktortitel in Psychologie trägt, wie Menschen mit Manipulation und Propaganda beeinflusst werden. Für das Bieler Tagblatt hat sie die besagte Ausgabe des Aarberger Gemeindeblatts unter die Lupe genommen und dabei Erstaunliches festgestellt. Pikant ist dies deshalb, weil die Ausgabe im Vorfeld der Abstimmung an der Gemeindeversammlung zur Zonenplanänderung für das Ziegelei-Areal erschien. Sowohl auf der Titelseite, als auch auf einer Doppelseite im Innern des Bulletins wurden den Aarbergerinnen und Aarberger…