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Es werden Posts vom Dezember, 2012 angezeigt.

Gerüchte um eine Kontaktbar, die keine ist

Dass das Hotel Hirschen in Aarberg wieder öffnen soll, ist kein Gerücht. Was aber sonst so im Stedtli herumgeboten wird, ist allerhand. Soeben ist die Publikation im Amtsanzeiger erschienen, wonach der Hirschen, welcher seit geraumer Zeit leer stand, in ein Hotel umgebaut werden soll. Projektverfasser ist Ulrich Schmid, der bereits das Restaurant zur Brücke und den Gasthof Falken erfolgreich verpachtet hat. Offenbar reichte der Inseratetext, wonach im Hirschen nebst einem Restaurant dereinst auch ein Eventlokal im Untergeschoss sowie neun Hotelzimmer in den oberen drei Etagen entstehen sollen, bereits dafür aus, dass es im Stedtli zu wilden Spekulationen kam. Gleich mehrfach wurde das Bieler Tagblatt im Zuge seiner Recherchen mit Mutmassungen bedient, wonach das im Inserat aufgeführte Eventlokal "bestimmt" einen direkten Zusammenhang mit den Hotelzimmern haben müsse. Kurz: Es war von einem Bordell die Rede. Elisabeth Lutz vom Architekturbüro Schmid und Partner muss lachen…

Eine Million Defizit gutgeheissen

Aarberg veranschlagt für das kommende Jahr einen Verlust von einer Million Franken. Dieser soll durch Eigenkapital gedeckt werden. Die 104 Aarbergerinnen und Aarberger, welche etwas über drei Prozent der Stimmberechtigten ausmachten, zeigten sich an der Gemeindeversammlung von Donnerstagabend im Krone-Saal in Spendierlaune. Nicht nur, dass den Gemeinderäten die Löhne um das Anderthalb- bis Dreifache angehoben wurden (das BT berichtete am Vortag); sie sprachen auch einen Nachkredit für eine Budgetüberschreitung von knapp 49'000 Franken für die Sanierung der Heizung an der Sekundarschule. Pikant erschienen an diesem Nachkredit nicht etwa die Gründe, welche zu den Mehrausgaben führten, sondern vielmehr das etwas unsensible Vorgehen des Gemeinderats im Vorfeld. Zur Geschichte: Die Regierung hatte für die Sanierung einen Kredit von 225'000 Franken in Eigenregie gesprochen. Das durfte er, reicht doch seine Finanzkompetenz bis zur Grenze von 250'000 Franken. Das Probl…

Mehr Lohn für den Gemeinderat

Mit lediglich neun Gegenstimmen sprach der Souverän seiner Regierung eine deutliche Lohnerhöhung zu. Die Gemeindversammlung vom Donnerstag war sich einig: Die Gemeinderäte sollen ab kommendem Jahr in den Genuss einer deutlichen Lohnerhöhung kommen. Die Ratsmitglieder werden dadurch eineinhalb bis drei Mal mehr verdienen als bisher. Gemeindepräsident Arnold Stalder hatte vor der Abstimmung nochmals darauf hingewiesen, dass viele andere Gemeinden im Seeland ihre Gemeinderäte seit längerer Zeit im Rahmen eines Teilzeit-Mandats entschädigen würden. Bisher führten die Mitglieder in der Aarberger Exekutive ausser dem Gemeindepräsidenten ihre Funktion im Nebenamt aus. Trotz der deutlichen Erhöhung der Entschädigung führte das Geschäft lediglich zu zwei Fragen aus der Versammlung, jedoch zu keinen Diskussionen. Die Aarberger Parteien äusserten bereits im Vorfeld die Meinung, dass eine Erhöhung durchaus gerechtfertigt sei. Sie begründeten dies mit den höheren Anforderungen an die Amts…

Drei Mal mehr Lohn für den Vizepräsidenten?

Am kommenden Donnerstag soll der Aarberger Souverän einer deutlichen Lohnerhöhung für den Gemeinderat zustimmen. Die Parteien finden dies gerechtfertigt. Nur gerade zwei Wochen ist es her, seit die Aarbergerinnen und Aarberger an der Urne hauchdünn dem Bau einer Mehrzweckhalle zustimmten. Diese wird 10,55 Millionen Franken kosten. Etwas unpassend scheint daher der Zeitpunkt, am kommenden Donnerstag an der Gemeindeversammlung um eine Lohnerhöhung für die Aarberger Regierung zu bitten. Und es geht dabei nicht etwa nur um den Ausgleich der Teuerung gegenüber dem Vorjahr. Nein, das Entgelt soll gleich zünftig erhöht werden. So soll etwa der Vize-Gemeindepräsident ab kommendem Jahr drei Mal mehr und die Mitglieder des Gemeinderats zweieinhalb Mal mehr im Zahltags-Täschchen haben. In Zahlen ausgedrückt bedeutet dies, dass der Vize-Gemeindepräsident jährlich neu 16 768 anstelle der bislang 5 800 Franken erhalten soll. Die Gemeinderäte dürfen neu auf knapp 14 000 anstelle der 5 800 Fran…

Chlousermärit 2012...

...für einmal aus etwas anderer Optik (Bilder: Markus Nobs) Blaue Katze springt von der Holzbrücke. Mit der Dampfeisenbahn mitten durch die Begegnungszone. Bewies Mut zur Lücke: Der Samichlaus war gerade nicht auf Platz. Es muss nicht nur Holz sein. Schönes Krippenspiel aus Filz. * * *