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Es werden Posts vom Februar, 2014 angezeigt.

Adrian Marolf wird neuer Finanzverwalter

Das ging aber zügig. Der Gemeinderat von Aarberg hat an seiner gestrigen Sitzung bereits den Nachfolger von Antonio Quarta gewählt. Die Bewerbungsfrist um die Stelle des Abteilungsleiters Finanzen lief ebenfalls bis gestern.Die Medienmitteilung der Gemeinde:Adrian Marolf heisst der neue Finanzverwalter von Aarberg; der Gemeinderat wählte ihn an einer ausserordentlichen Sitzung. Er wird Nachfolger von Antonio Quarta, welcher das Amt im Juli 2013 angetreten hat und die Stelle per Ende April 2014 wieder verlassen wird. Adrian Marolf ist für die Stelle bestens qualifiziert und gerüstet, die vielfältigen Aufgaben als Finanzverwalter von Aarberg bewältigen zu können, hat er doch die beiden Diplomlehrgänge für Bernische Finanzverwalter, als auch für Bernische Gemeindeschreiber, mit Erfolg abgeschlossen.Adrian Marolf arbeitet in Orpund zu 60 Stellenprozenten als Finanzverwalter und in Hagneck zu 40 Stellenprozenten als Gemeindeschreiber. Er wird seine neue Arbeitsstelle am 1. Ju…

Finanzverwalter springt bereits wieder ab

Rückansicht des Aarberger Gemeindehauses am Stadtplatz 46. Der Aarberger Finanzverwalter Antonio Quarta hat nur sieben Monate nach Amtsantritt bereits wieder gekündigt. Es war ein aufwändiges Auswahlverfahren, das der Aarberger Gemeinderat zu Beginn des letzten Jahres durchführte. Die „Stadt Aarberg“, wie sich die Gemeinde seit ein paar Jahren auch im behördlichen Auftritt nach aussen selbstbewusst nennt, scheint gut qualifizierten Bewerbern ein begehrter Arbeitgeber zu sein. Insgesamt sieben Personen hatten sich damals für den verantwortungsvollen Posten um die Nachfolge des nach Zollikofen weitergezogenen Finanzverwalters David Portner beworben. „Mit drei Kandidaten wurden Interviews durchgeführt und dem Gemeinderat schliesslich ein Zweiervorschlag unterbreitet“, war Ende März 2013 der Medienmitteilung des Gemeinderats zu entnehmen. Die Wahl fiel schliesslich auf den damals 34-jährigen Antonio Quarta aus Aarberg. Der italienische Staatsbürger sei in Aarberg aufgewachsen un…

Ds Stedtli im Aabeliecht

Markus Nobs

Der Aare entlang flussaufwärts

Nachdem wir (mein kleiner Hund Levin und ich) die beiden letzten Male dem Aarelauf entlang Richtung Bielersee gingen, entschieden wir uns gestern, einmal nachzuschauen, wo all dieses Wasser eigentlich herkommt: Wir gingen flussaufwärts, bis wir nach fünfeinhalb Stunden Wanderzeit in Hinterkappelen strandeten.
Das kam so: "Vielleicht ist es eine der letzten Gelegenheiten, das Kernkraftwerk Mühleberg noch in Betrieb zu sehen", meinte ich am Zmorgetisch. Schliesslich soll es 2019 ja abgeschaltet werden und wer weiss, ob ich bis dahin noch dazu komme, eine solche Wanderung zu unternehmen. Gut, ehrlich gesagt, wird es danach ja bestimmt für mindestens weitere zwanzig Jahre noch an seinem heutigen Platz stehen. So ein Rückbau soll ja unheimlich lange dauern.
Bis nach Niederried und anschliessend dem Stausee entlang Richtung Golaten waren wir noch recht zügig unterwegs. Man wird natürlich nicht zuletzt durch diese einzigartige Naturlandschaft getragen, die man dort vorfindet. Bald i…

Nun sind die Trauernden beschützt

Die beiden Architekten Markus Schwab (links) und Sven-Axel Sachse freuen sich auf die baldige Fertigstellung des Erweiterungsbaus auf dem Aarberger Friedhof. Bilder: Markus Nobs.
Die Erweiterung des Aufbahrungsgebäudes auf demAarberger Friedhof wird in den kommenden Wochen fertiggestellt. Sie ist weit mehr als ein simples Vordach. Wer in diesen Tagen den Aarberger Friedhof aufsucht, dem bleibt der moderne und leicht wirkende Erweiterungsbau des Aufbahrungsgebäudes bestimmt nicht unbemerkt. „Zuerst war ein gerades Vordach angedacht, in der Art wie es bei der Primarschule in Aarberg besteht“, so Markus Schwab, Architekt und Geschäftsinhaber der Raumzeit Architekten GmbH in Aarberg, welche für die Gemeinde das Projekt plante und ausführte. „Anhand eines Modells konnten wir jedoch aufzeigen, dass die jetzt entstandene Erweiterung in verschiedener Hinsicht einen Mehrwert hat“, erinnert sich Schwab. Und tatsächlich: Das bestehende Gebäude aus dem Jahr 1969, welches damals durch den…

So stimmten die Aarbergerinnen und Aarberger

Bundesbeschluss über die Finanzierung Ausbau Eisenbahn-Infrastruktur:
885 Ja | 817 Nein
Volksinitiative Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache:
563 Ja | 1139 Nein
Volksinitiative gegen Masseneinwanderung:
908 Ja | 800 Nein
Kantonale Vorlage zum Grossratsbeschluss Konkordat über Massnahmen gegen Gewalt anlässlich von Sportveranstaltungen:
1207 Ja | 423 Nein

Quelle: Gemeinde Aarberg (www.aarberg.ch)

Eine Weitwanderung von Aarberg nach Le Landeron

Eine Woche vor der Abstimmung zur Masseneinwanderungs-Initiative entschlossen wir uns zu einer Weitwanderung von Aarberg nach Erlach - und noch etwas weiter.
Die erste Strecke bis zur eisernen Brücke kennen die treuen Leserinnen und Leser aus den Wandergeschichten "Der Weg ins Glück" Teil 1 und 2 bereits.
Nun gut, auch diesmal, an einem stark bedeckten Samstag mit Temperaturen um den Gefrierpunkt setzen wir uns von Aarberg dem Hagneckkanal in Richtung "Ratteri-Brücke" in Bewegung. "Wir", das sind übrigens mein Hund Levin (7 1/2) Jahre und ich (ein paar wenige Jahre älter, beide leicht ergraut an den Schläfen).
Auf der Höhe der Römerstrasse waren auch diesmal keine Römer unterwegs. Dafür fallen uns kurz davor im kleinen Waldstück, das den Hagneckdamm säumt, mehrere grosse Erdhügel mit je einem grossen Loch darin auf: Es handelt sich um Fuchsbauten.
Vom Specht ist diesmal nichts zu hören. Vielleicht wegen der ferngesteuerten Motorflieger, welche auf der ande…

Die Randsteine für den Arola-Kreisel warten auf ihren Einsatz

Unten bei der Ringmuur stehen bereits mehrere Paletten mit Granit-Steinen bereit. Diese sind unter anderem als Randsteine für den neuen Arola-Kreisel und die neue Strasse in diesem Bereich vorgesehen. Fotos: Markus Nobs

Sogar der Tod ist doppelt besetzt

Eine Truppe voller Energie: Die Aarberger Bühne vor der Premiere zu ihrem Stück „Lüüge, Tod und Tüüfel“ (Bild: Thomas Hadorn, Aarberger Bühne). Die Aarberger Bühne ist soeben erfolgreich in ihre Theatersaison gestartet. Alle Vorstellungen sind restlos ausgebucht. Einen solchen Tod wünscht man sich. Zweifellos. Er tritt in zierlicher Frauengestalt auf, hat eine angenehme Stimme und zeigt sich äusserst rücksichtsvoll im Auftreten: Auf der Spitze seiner Sense steckt ein Korkzapfen, damit er beim Hantieren mit dem Gerät ja niemanden verletzt. Gut, eines muss man vielleicht noch erwähnen: „Es ist der dümmste Tod, den wir jemals hatten“ beklagt sich Claudia Reinelt Gmür, welche als Frau gewordene Gestalt den Erzengel Gabriel spielt. Damit meint sie natürlich nicht ihre Schauspiel-Kollegin Barbara Küffer, sondern eben den noch sehr unerfahrenen Tod, welchen sie auf der Bühne verkörpert. Und ja: Wir sprechen hier lediglich von Tod Nummer eins. Denn Tod Nummer zwei, also die Doppelbe…