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Es werden Posts vom Dezember, 2014 angezeigt.

Posse um eine Ortstafel

Fred Kohler vor dem Hintergrund seines geliebten Mühletals. In den Händen hält er die noch fast neue Tafel, welche bereits wieder ausgewechselt wurde.Anwohner des Mühletals wähnen sich in Seldwyla. Der Kanton hat die im April erstellte Signalisation bereits wieder gegen eine neue austauschen lassen. Eigentlich schade, dass es in Aarberg keine Fasnacht mehr gibt. Denn was sich kürzlich im Mühletal (heutige Schreibweise) zwischen Aarberg und Radelfingen abgespielt hat, hätten Schnitzelbänkler durchaus als Steilvorlage für ihre Auftritte verwenden können. Das kam so: Die Freude unter den 46 registrierten Anwohnerinnen und Anwohnern war gross, als im vergangenen Frühjahr das Mühletal endlich mit offiziellen Verkehrssignalen beschriftet wurde. Von nun an galt man also auch aus verkehrstechnischer Sicht als Ortschaft (das BT berichtete). Mit dieser Massnahme soll die Oertlichkeit besser wahrgenommen und signaltechnisch aufgewertet werden, wie Jürg Beutler vom kantonalen Tiefbauamt damals…

Das Warten hat ein Ende

Hier zwischen der Müller-Villa und dem neuen Aarberg Center wird noch eine Fussgängerquerung mit Mittelinsel gebaut. Das Thema der sogenannten Anbindung ans Stedtli sorgte im Vorfeld für heisse Diskussionen.Die fünf grössten Strassenbaupojekte Aarbergs sind bald Geschichte. Die Verkehrsteilnehmenden können aufatmen. Das war eine mühselige Angelegenheit, sowohl für Motorfahrzeuglenkende, Radfahrer, als auch Fussgänger. In den vergangenen zwei Jahren tat man gut daran, Aarberg als Durchfahrtsort zu meiden. Fünf grosse Strassenbauprojekte wurden gleichzeitig realisiert. Das führte zu grossen Verkehrsbehinderungen und manch einem Fahrzeuglenker wurden die Nerven arg strapaziert, wenn er abermals vor einer der vielen Baustellen im Stau stand. Doch das Warten hat bald ein Ende, die Projekte stehen kurz vor dem Abschluss. „Ja, es verbleibt noch eine Restbauzeit von ungefähr eineinhalb bis zwei Monaten, bis alle Arbeiten beendet sein werden“, weiss Bernard Progin, zuständiger Projektleit…

Winter in Aarberg zum Jahreswechsel

Schöne Weihnachten

Wir wünschen Ihnen eine schöne Festtagszeit Aarberger.ch

Auch der Samichlaus spürte die Kälte

Wegen der Bise blieben am Samstag viele Besucherinnen und Besucher dem Chlousermärit fern. Die Standbetreiber waren dennoch zufrieden. „Ja, das sind jeweils lange Tage; sie dauern meist von morgens um fünf bis abends um neun oder zehn Uhr“, so Pascal Widmer vom Organisationskomitee des Aarberger Chlousermärits. Tausend Dinge waren es, welche er und Priska Moser zu erledigen hatten, damit das Publikum sich wohlfühlte und die Standbetreiberinnen und -betreiber gute Verkaufsbedingungen vorfanden. Eine davon ist Regina Schenkel aus Kappelen. Sie ist zum ersten Mal mit handgestrickten Bärchen in all ihren Farben am Aarberger Markt vertreten. „Heit dir es Göttikind?“, fragt sie ein vorbeigehendes Paar. „Das wär doch es schöns Gschänk oder nid?“ wirbt Schenkel weiter. Auch wenn sie als Marktfrau noch zu den Neulingen zählt, hat Regina Schenkel begriffen, dass man auf die Leute zugehen muss, um etwas verkaufen zu können. Zumal die zünftige Bise am Samstag dafür sorgte, dass viele Besuche…

Das Gemeindehaus mit dem goldenen Hahn

Das Radelfinger Gemeindehaus in Detligen hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Bei der soeben erfolgten Renovation stand plötzlich auch ein Wetterhahn im Mittelpunkt. Eine Trauergemeinde hat sich auf dem Platz vor dem Gemeindehaus in Detligen versammelt. Die Anwesenden sprechen leise miteinander, hier ein Händedruck, dort eine Umarmung. Es ist kalt. Der Nebel und die Bise umrahmen die traurige Stimmung. Der Pfarrer hatte soeben seine Worte des Abschieds gesprochen, als ein Glockenschlag einsetzt. Es ist die „Ewigkeit“, welche mit ihrem tiefen Ton den Trauerzug auf den Friedhof begleitet. Die „Ewigkeit“, so heisst die grössere von zwei Glocken im Turm des Detliger Gemeindehauses. Die kleinere mit dem hohen Ton heisst „Liebe“. Sie läutet täglich um halb Zwölf zur Mittagszeit. Und das tut sie bereits seit sehr langer Zeit: „Die Mägde und Knechte auf den Feldern nahmen den Ruf der Glocke wahr, sie beendeten ihre Arbeit und kehrten heim zum Mittagessen“, weiss Daniel Mauerhofer, Ra…

BKW-Steuereinbruch schmerzt empfindlich

Am Radelfinger Finanzhimmel ziehen dunkle Wolken auf. Eine Steuererhöhung ist absehbar, nicht zuletzt wegen ausbleibender Steuereinnahmen der BKW. Die Lage sei „im Moment noch nicht dramatisch“, aber eine Steuererhöhung in den nächsten Jahren werde „unumgänglich“. Gemeindepräsident Urs Kuhn (BDP) schenkte den vierzig Anwesenden an der Gemeindever-sammlung reinen Wein ein. Einschneidend scheint der Einbruch der BKW-Steuereinnahmen zu sein. Eben sei vom Kanton das Jahr 2009 abgerechnet worden: Dort werde bereits eine Halbierung der bisherigen Erträge aus BKW-Steuereinnahmen ausgewiesen. Auf das Rechnungsjahr 2011 hin sei dann ein regelrechter Einbruch der rückwirkenden Einnahmen des Stromkonzerns zu erwarten, wie Kuhn auf einer Folie eindrücklich darlegt. Aber nicht nur das: Auch Einnahmen aus Landverkäufen oder Mehrwertabschöpfungen, welche in den vergangenen Jahren realisiert werden konnten, bleiben künftig aus. „Vor vier Jahren konnten wir den Steuerfuss auf einen historische…